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Grundregeln der Ernährung Drucken E-Mail

Grundregeln der Fütterung 


  • Eine Mahlzeit pro Tag ist für erwachsene Hunde ideal.

  • Füttern Sie den Hund möglichst immer zur selben Zeit, damit er sich daran gewöhnt. Die beste Zeit ist zu Mittag, da der Hund dann Nachts nicht hinaus muss und auch Sie Ihre Ruhe haben.

  • Das Futter sollte Zimmertemperatur haben.

  • Reinigen Sie den Fressnapf nach jeder Mahlzeit. Wenn der Hund nicht aufgegessen hat, geben Sie ihm das nächste Mal etwas weniger, lassen Sie das restliche Futter aber nicht im Napf herumliegen.

  • Für den Wassernapf gilt genau das Gegenteil, dieser sollte immer mit frischem Wasser gefüllt sein. Für Hunde ist es sehr wichtig, dass sie jederzeit trinken können, wenn sie dies wollen. Vor allem bei Fütterung von Trockenfutter und heißen Temperaturen haben die Tiere viel Durst.

  • Ähnlich wie beim Menschen ist die Zeit vor dem Essen ideal für einen kleinen Spaziergang, um den Appetit anzuregen. Nach dem Fressen braucht Ihr Hund Ruhe und sollte nicht auf die Straße gezerrt werden.

Don'ts


  • Gemüse nur in Maßen.Der Hund ist ein Beutefresser und für tierische Nahrung ausgelegt.

  • grüne rohe Bohnen sind giftig für den Hund!

  • Zwiebel Frißt ein fünf Kilogramm schwerer Hund - etwa ein Malteser - eine Zwiebel durchschnittlicher Größe, setzt eine lebensgefährliche Hämolyse ein. Das heißt, seine roten Blutkörperchen beginnen zu platzen. Ausgelöst wird dieser Prozeß durch Schwefelverbindungen (Disulfide), die verhindern, daß der Blutfarbstoff Hämoglobin Sauerstoff transportiert. Warum Zwiebeln für den menschlichen Organismus nicht letal sind, konnte bisher noch nicht ausreichend erforscht werden. Man nimmt jedoch an, daß schützende Moleküle wie Katalase oder Gluthation dafür verantwortlich sind.

  • Avocado Während für den Menschen das Fruchtfleisch eine Delikatesse darstellt, ist es für Tiere tödlich, ebenso wie der Fruchtkern. Man sollte den Avocadokern keinesfalls als Sepiaersatz in Vogelkäfige hängen. Das bedeutet für Sittich und Co. den Tod.

  • Kakao Das Leibgetränk der Aztekenherrscher enthält Theobromin, ein Alkaloid, das mit dem Koffein verwandt ist. Wie beim Menschen wirkt der Stoff aufputschend. Allerdings können Hunde Theobromin weit langsamer abbauen als Menschen. Herzversagen ist die Folge. Eine Tafel Vollmilchschokolade kann einen Pekinesen töten und eine Tafel Edelbitter bereitet auch mittelgroßen Hunden den Garaus.
  • Schweinefleisch/Schweineknochen (können Krankheiten übertragen, die zum Tod führen können.)
  • Geflügelknochen (sehr schlecht verdaubar. Kann schnell zu Erstickung führen)

  • Weintrauben giftig für Hunde! Unabhängig voneinander warnen jetzt das britische Institut Veterinary Poisons Information und das amerikanische Animal Poisons Control Center (ASPCA) vor Weintrauben. Auffällig oft haben Hunde nach dem Verzehr von Weintrauben schwere Symptome von Vergiftung gezeigt: Magenkrämpfe, Erbrechen und Durchfall. In einigen Fällen trat sogar Nierenversagen auf. Bei Verdacht auf Weintraubenvergiftung sollten Sie mit Ihrem Hund schnellst möglichst zu einem Tierarzt gehen, um dem Nierenversagen vorzubeugen. Eventuell kann das Gift im Darm mit Aktivkohle gebunden werden. Die Tierärzte der Institute vermuten, dass Rosinen sogar noch gefährlicher für Hunde sein können, da sie den giftigen Stoff konzentrierter enthalten.
    Quelle: http://www.aspca.org/
  • Milch (enthält Laktose. Eine Zuckerart, die für Hunde nicht verträglich ist)
  • Keine Essensreste (Zumindest nicht als regelmäßige Hauptmahlzeit. Hunde sind keine Müllschlucker. Sie benötigen eine spezielle Ernährung)
  • Knochen (Entgegen der häufig vertretenen Meinung, Hunde benötigen Knochen, raten viele Hundeexperten davon ab. Hundeknochen sind schlecht für die Verdauung. Kaufen Sie besser spezielle Hundeknochen aus der Tierhandlung.)
  • Süßigkeiten

Bestandteile der Hundenahrung

  • verdauliche Kohlenhydrate = Getreide, Kartoffeln, Teigwaren
  • unverdauliche Kohlenhydrate = Cellulose (Ballaststoffe)
  • Eiweiße = Fleisch, Milch, Soja
  • Fette und Öle = Butter, tierisches Fett, pflanzliche Fette und Öle

  • Mineralstoffe = Kalzium, Phosphor, Natrium, Magnesium, Kalium

  • Spurenelemente = Kupfer, Eisen, Jod

  • Vitamine = in Gemüse und Früchten

Wie oft soll gefüttert werden ?

8. – 12. Woche = 4 Mahlzeiten
Welpen 3 – 6 Monate
3 mal täglich
Welpen bis 12 Monate2 mal täglich
Erwachsene Hunde1 mal täglich
vorzugsweise mittags, nach der  Fütterung sollte eine Ruhephase folgen. um eine Magendrehung zu vermeiden, die durch Laufen und Springen mit vollem Magen auftreten kann.
Trächtige Hündinnen 2 mal täglich ab der zweiten Trächtigkeitshälfte
Säugende Hündinnenmindestens 3 mal täglich
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